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Wenn das Zahnfleisch schwindet

Eines vorweg: Zurückgehendes Zahnfleisch sollte immer von einem Zahnarzt abgeklärt werden, um Parodontose bestmöglich zu verhindern. Denn wo schon Symptome wie Zahnfleischbluten, geschwollenes Zahnfleisch, Mundgeruch, schlechter Geschmack im Mund, Bildung von Zahnfleischtaschen und schließlich lose Zähne und Zahnschmerzen alles andere als harmlos klingen, sind es die Folgen noch viel weniger.

Es gibt aber auch einige Hausmittel, die in vielen Fällen ergänzend zur professionellen Behandlung von entzündetem Zahnfleisch helfen. Es gilt zwar, keine Wunder zu erwarten, aber in Kombination mit einer sorgfältigen Mundhygiene können Mittel aus der Natur Positives bewirken.

Regelmäßige Mundspülungen helfen zum Beispiel dabei, Bakterien aus dem Mundraum zu verbannen. Dabei muss der Betroffene nicht gleich zur Chemiekeule aus der Drogerie greifen. Auch Salbei-, Kamillen oder Ringelblumentee sowie Salzwasser können bei trockenem Mund regelmäßig angewendet dem Zahnfleischrückgang vorbeugen. Vor allem Raucher sollten sie regelmäßig in ihre Mundhygiene einbauen, um die Ablagerungen von Rauchpartikeln im Mundraum zu vermeiden, die das Bakterienwachstum begünstigen.

Salbeitee wirkt entzündungshemmend und antibakteriell, alternativ können auch frische Salbeiblätter gekaut werden. Kindern und Schwangeren ist allerdings von einer dauerhaften Anwendung abzuraten, da Salbei das giftige Thujon enthält. Auch bei Asthmatikern ist Vorsicht geboten, da Salbei anfallauslösend wirken kann.

Wer nicht allergisch auf Korbblütler reagiert, ist hingegen mit einem Tee aus Kamille gut beraten, dem dieselbe Wirkung wie dem Salbeitee zugeschrieben wird. Extrakte der Ringelblume fördern die Wundheilung, wirken nicht nur entzündungshemmend und antibakteriell, sondern auch abschwellend und schmerzlindernd. Dadurch wird das Zahnfleischbluten gestoppt, und Entzündungen im Mundraum können abheilen.

Aus der Ayurvedischen Medizin stammt die Methode des Ölziehens. Dabei werden ein bis zwei Teelöffel Öl für zehn bis 20 Minuten im Mund hin- und herbewegt und dann ausgespuckt. Meist wird dafür Sesam- oder Sonnenblumenöl verwendet, auch Kokosnussöl als Tausendsassa wird oft verwendet. Durch die Mischung von Speichel und Öl entsteht eine Lösung, durch die die Bakterienzahl reduziert wird. Positiver Nebeneffekt: natürlich weiße Zähne.